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Die grausame Begegnung

Hallo erstmal!
Habe schon etwas länger nicht mehr gebloggt, hoffe aber dass man es mir nachsieht. Befinde mich nunmal in einer Null-Bock Phase was das Schreiben angeht.
Das dachte vermutlich auch Frau Meier, als sie feststellte, dass mein Journal mit dem von Michelle identisch war.
Ich war zuerst geschockt, als ich das gehört habe und ging wirklich davon aus, dass es mein Journal war, da es ja auch schon etwas her war seit dem ich diesen Aufsatz geschrieben hatte. Nachdem der erste Schock überwunden war, schaute ich noch einmal auf den Text und bemerkte, dass es nicht mein Journal war. Als ich dann Frau Meier fragte, ob dort eine Sarah vorkommt und sie diese Frage verneinte war ich davon überzeugt. Nur wie Michelles Text in 2 verschieden Formaten in ihre Hände kam, weiß ich nicht. Ich habe gerade den Text abgeschickt und hoffe, dass sich dieser nicht schon wieder in den von Michelle verwandelt (^^). So erstmal soviel zum Aufreger dieses Tages.
Gestern war es ja wohl dieser Impf-Terror, bei dem einige dachten, sie könnten nieeeee wieder zur Schule und dann doch heute die Schulbank drückten. Der Endeffekt war bei mir, dass ich mich ungefähr 6 Mal im 911er befand um mir eine Spritze verpassen zu lassen. (Vielen Dank für die.....Spontanität, liebes Gesundheitsamt.)
So nun aber zur Hauptstory dieses Eintrags


---Die grausame Begegnung---

Die schreckliche Begegnung fand vor Melas Geburtstag statt. Wir haben uns in die Küche gesetzt und etwas gegessen und Weinzeugs getrunken (geht tierisch in die Birne^^) als wir ein seltsames Geräusch hörten.
Es handelte sich dabei um eine Art knurren und zischen, es war schwer zu definieren gewesen. Die mutige Melanie versuchte den Ursprung des Geräuschs herauszufinden. Sie tippte auf den Kühlschrank,öffnete ihn aber entdeckte dabei nicht die Quelle des Knurr-Zischens. Sie schloss die Tür zum Nebenraum, um auch diese Lärmquelle auszuschalten. Doch das Geräusch verblieb. Sie setzte sich wieder hin, unsere Blicke trafen uns und wanderten suchend durch den Raum. Dann,plötzlich blieben wir gemeinsam bei einem Punkt stehen-----die Tasche unserer Oma (auch liebevoll Echitna und kleiner Gnom genannt).
Das Knurr-Zischen kam tatsächlich aus ihrer Richtung. Wir waren uns sofort einig, die Tasche beinhaltet etwas fürchterliches oder sie lebt selbst (wie der Koffer bei Siebenstein^^). Um dieses Phänomen nachzuprüfen, näherte sich Mela der Tasche und flüchtete dann auch ganz schnell, als das Geräusch lauter wurde.
Es war eindeutig die Tasche. Da Mela und ich schon Erfahrungen in Geisteraustreibungen haben, beschlossen wir auch die Tasche zu besänftigen. Wir fragten uns allerdings, was die Tasche verlangen könnte.
Beunruhigt davon,dass die Tasche immer lauter wurde beeilten wir uns auch sehr um die Lösung zu finden.
Und wir fanden sie---Rhababer.
Unsere Oma hatte nämlich eine Stange Rhababer mitgebracht... ...Wozu braucht man bitteschön EINE Stange RHABABER???...
Uns war es ziemlich egal und Melanie zog sich ein Tuch über den Kopf (muss man als Geisteraustreiber unbedingt machen!!!) und begann mit der Rhababerstange herumzufuchteln. Nachdem sie diese dann in die Tasche gesteckt hatte, sprang sie zurück und ging in Deckung. Nach einer Minute des Verharrens setzte sie sich wieder hin und wir lauschten....
Das Geräusch war leiser,aber noch da. Allmählich wurden wir panisch und suchten alles auf, was unsere Oma mitgebracht hatte, um es danach in die Tasche zu schmeißen.
Es wirkte... die Tasche gab nach und nach immer leisere Töne von sich, sie schien wohl gesättigt zu sein oder froh darüber, dass sie ihre Sache wieder zurück hatte (war ja schließlich alles vorher in dieser Tasche).
Was allerdings unsere Oma dachte, als sie bemerkte, dass eine Stange Rhababer in ihrer Tasche ist, blieb ungewiss...

3 Kommentare 9.6.06 16:23, kommentieren

Wenn etwas absolut Unerwartetes eintrifft...

~Wenn Tränen des Abschieds nach Freundschaft schmecken und vertraute Augen leise zu dir sprechen: wir sind füreinander da, beginnt das Neue mit einem Lächeln.~ Nachruf


Keine Angst, bei diesem Unerwarteten handelte es sich um etwas so positives, das ich es nicht fassen konnte. Solch eine Überaschung habe ich noch nie erlebt und es war alles perfekt geplant. Ich hatte nicht den geringsten Schimmer.
Und dann sollte ich noch etwas sagen, bevor wir anstoßten!? Nach dem Brief und unvergleichbaren Gefühlen fiel mir dies alles andere als einfach, wenn ich das mal so sagen darf...
Von Tränen wurde ich noch bewahrt, aber wie lange noch...?
Momentan kommen mir immer wieder Bilder von UNSEREN prägenden oder einfach nur bekloppten Erlebnissen vor Augen. Auch, wenn man sagt, dass mit einem Abschied immer ein Teil von dir selbst stirbt, so hoffe ich doch nicht als tot erklärt zu werden...
Gemeinsame Erfahrungen sollten nicht vergeudet oder weggeschmissen werden!
Was soll man noch sagen, wenn man doch so sprachlos ist...??? Ich weiß nur das ich überglücklig bin und allen danken möchte. Im Bezug auf die Feier natürlich den super Organisatoren, die alles hinter meinem Rücken hinbekommen haben und genau wussten was zu tun ist. Dann aber auch noch Michelles absolut tollen Eltern, die trotz vorangegangener Feiern einen Platz für uns frei hatten. Natürlich danke ich auch allen, die sich dazu bewegen konnten da zu sein und für gute Stimmung sorgten.
Wenn man doch sagt, man sollte immer gehen, wenn es am schönsten ist, dann habt ihr alle dafür gesorgt das ich diesen schönen Abgang nehmen kann...

Auf unsere wunderbare Zeit.

Jens

12 Kommentare 18.6.06 19:08, kommentieren

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